Zastorp (Tzerestorp), ein ehemaliges Dorf, welches vormals zum Segeberger Kloster gehörte, zur Zeit des Königs Christian I. aber schon wüst lag; bei demselben lag damals der Rickneraniger-See. Schon 1216 wird Tzerestorp unter den Klosterbesitzungen aufgeführt. Vergleiche Richkerstorp.
Schleswig-Holstein Topography Series.
Quelle: Schroeder/Biernatzki 1856
Transcribtion des deutschen Textes: Ute Boock
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Ziegelkoppel, eine Erbpachtstelle an der Müssener Scheide, im Gute Muggelsfelde, Kirchspiel Schlamersdorf. – Areal: 55 Tonnen (*) á 240 Quadrat Ruthen (*).
Quelle: Schröder/Biernatzki
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Zienburgerschleuse (vormals Syenborg, Sienburg), eine massive Stau-Schleuse, und Schleusenwärterwohnung (Wirtshaus) an der Stecknitz, 1 ½ Meilen (*) südlich von Mölln, im Gerichtsbezirk des Gutes Wotersen gelegen (siehe Stecknitz), Kirchspiel Siebeneichen. – Im Jahre 1441 erwarb das Gut Wotersen: „dat Blick und Rum Erdes to der Syenborg.“ – Die Einkünfte der Sienburger-Schleuse wurden 1336 dem Vicarus der Heil. Geist. Capelle zu Mölln und dem Priester zu Russe von dem Herzog Albrecht verkauft.
Quelle: Schröder/Biernatzki
Transcribtion des deutschen Textes: Ute Boock
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Zingelstraße, an der, ein kleiner Hof unweit der Stadt Wilster, Amt Steinburg, Wilstermarsch, Kirchspielvogtei auf der alten Seite und zur Neßducht (*) gehörig, Kirchspiel Wilster.
Zismar, eine ehemalige Ortschaft in der Bielenbergermarsch, welche auf den Meyer´schen Karten beim Danckwerth im Kirchspiel Collmar aufgeführt wird.
Zollenspiker (Tollenspiker, vormals Eyslinghe, Yslinge, Eslinger-Zoll), ein Domanialgut an der südlichen Spitze der Vierlande an der Elbe, Amt Bergedorf, in der Landschaft Kirchwärder, Kirchspiel Kirchwärder, Schuldistrikt beim Zollenspiker ( siehe Kirchwärder, Anhang). Vormals war hier eine uralte Zollstätte; jetzt sind hier ein ansehnliches Wirtshaus nebst Branntweinbrennerei, eine Fähre für Wagen und Pferde nach Hoopte im hannoverschen nebst Fährhaus und einige Wohnungen; sämtliche Stellen sind Zeitpachtstellen. Die Fähre ist für 100 Mark Lübisch jährlich verpachtet. Zur Pachtstelle gehört der sogenannte Sulzbraak ( 200 Quadrat Ruthen (*)).- Jahrmarkt: am Dienstag der Woche in welche der 24. September fällt. – Ein starkes Pfahlwerk zur Abwehr des Elbstroms wurde 1844 mit großen Kosten hergestellt. – Der Zollenspiker ward 1420 von den Herzögen von Sachsen und Westphalen unter dem Namen Eslinger-Zoll an Lübeck und Hamburg abgetreten. – Hier und bei dem nahe gelegenen Gammerort wurden im Anfang des 17. Jahrhunderts Schanzen angelegt, die aber mit dem Zollenspiker von den Braunschweig-Lüneburgern zerstört wurden; die sogenannten Baumhöfe wurden durchgraben und die Fischteiche verwüstet. Es sind noch Spuren der Schanzen sichtbar und ein Teil des Gartens beim Pachthofe heißt noch Schanzengraben. – Am 6. April 1813 hatten die hanseatischen Truppen hier zuerst mit den Franzosen ein Gefecht.
Quelle: Schröder/Biernatzki
Transcribtion des deutschen Textes: Ute Boock
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